Entschlüsseln Sie das Triathlon-Jargon! Unser umfassendes Glossar erklärt Ihnen alle Begriffe von A bis Z, um diesen aufregenden Sport besser zu verstehen.
Von Lena Veröffentlicht am 10/12/2025 um 19h07 — geändert am 09/12/2025 um 19h07 Lesezeit : 3 minutes
Einführung in das Triathlon-Jargon
Triathlon ist eine faszinierende Sportart, die Schwimmen, Radfahren und Laufen kombiniert. Jede Disziplin hat ihre eigenen Techniken, Strategien und sogar Jargon, der für Neulinge oft verwirrend sein kann. Um in dieser aufregenden Welt besser zurechtzukommen, bieten wir Ihnen ein umfassendes Glossar, das alle wichtigen Begriffe von A bis Z erklärt.
A - D
- AG: Altersgruppe, eine Kategorie bei Wettkämpfen, basierend auf dem Alter der Athleten.
- Aero: Bezieht sich auf aerodynamische Positionen und Ausrüstung, die den Luftwiderstand minimieren.
- Cadence: Trittfrequenz beim Radfahren, gemessen in Umdrehungen pro Minute (U/min).
- DNS: Did Not Start, ein Begriff, der verwendet wird, wenn ein Athlet nicht am Wettkampf teilnimmt, obwohl er angemeldet ist.
- IM: Ironman, eine der bekanntesten Triathlon-Distanz-Formate mit 3,86 km Schwimmen, 180,25 km Radfahren und 42,20 km Laufen.
E - L
- Brick Workout: Ein Training, bei dem zwei Disziplinen direkt hintereinander durchgeführt werden, typischerweise Radfahren gefolgt von Laufen.
- Effort Level: Ein Maß für die Intensität eines Trainings, oft auf einer Skala von 1 bis 10 angegeben.
- FTP (Functional Threshold Power): Die maximale Leistung, die ein Radfahrer eine Stunde lang aufrechterhalten kann, ein wichtiger Wert für das Training.
- Transition (T1/T2): Der Wechsel zwischen den Disziplinen, wobei T1 das Schwimmen zu Radfahren und T2 das Radfahren zu Laufen umfasst.
- Long Run: Ein längeres Lauftraining, das eine Schlüsselkomponente zur Verbesserung der Ausdauer darstellt.
M - Q
- Negative Split: Eine Strategie, bei der der Athlet die zweite Hälfte eines Rennens schneller läuft als die erste.
- Pacing: Die Kunst, die Geschwindigkeit über die Distanz eines Rennens gleichmäßig zu steuern.
- PR (Personal Record): Die schnellste Zeit, die ein Athlet in einem bestimmten Wettkampf oder einer bestimmten Distanz erzielt hat.
- Race Day Nutrition: Strategien und Nahrungsmittel, die Athleten am Wettkampftag verwenden, um ihre Leistung zu optimieren.
R - Z
- Recovery: Die Zeit und Methoden, die verwendet werden, um sich nach dem Training zu erholen.
- Split Time: Die Zeit, die für jede einzelne Disziplin oder für einen bestimmten Abschnitt eines Wettkampfs benötigt wird.
- SWIM: Bezieht sich auf die Schwimmphase des Triathlons, die in offenen Gewässern oder in Schwimmbädern stattfinden kann.
- Taper: Die Phase vor einem Wettkampf, in der das Training reduziert wird, um maximale Energie und frische Beine zu haben.
- Zone Training: Trainingsmethoden, bei denen das Training in bestimmte Herzfrequenzzonen unterteilt wird, um gezielt die Fitness zu verbessern.
Zusätzliche Begriffe und Konzepte
Zusätzlich zu den oben genannten Begriffen sind hier einige weitere wichtige Konzepte, die Sie als Triathlon-Athlet kennen sollten:
- Fartlek: Eine Form des Lauftrainings, die Geschwindigkeitselemente mit längeren, gleichmäßigen Läufen kombiniert.
- Hydration: Eine entscheidende Komponente für die Leistung, bezieht sich auf die Flüssigkeitsaufnahme vor, während und nach einem Wettkampf.
- Nutrition Timing: Die strategische Planung, wann ein Athlet Nahrungsmittel oder Getränke konsumiert, um die Leistung zu optimieren.
- Schedule: Der individuelle Trainings- und Wettkampfplan eines Athleten, der auf dessen spezifischen Zielen basiert.
Triathlon und seine Herausforderungen
Der Triathlon ist nicht nur eine Kombination aus drei Disziplinen, sondern eine echte Herausforderung für Körper und Geist. Die Athleten müssen sich nicht nur auf ihre körperliche Fitness konzentrieren, sondern auch auf die richtige Mentalität und Strategie. Hier sind einige Tipps, um die Herausforderungen des Triathlons zu meistern:
- Regelmäßiges Training: Entwickeln Sie einen strukturierten Trainingsplan, der Kraft- und Ausdauertraining kombiniert.
- Ziele setzen: Setzen Sie sich realistische, messbare Ziele, um motiviert zu bleiben und Fortschritte zu verfolgen.
- Mentale Vorbereitung: Arbeiten Sie an mentalen Techniken, um mit Stress und Herausforderungen während des Wettkampfs umzugehen.
- Ernährungsplanung: Experimentieren Sie mit verschiedenen Ernährungsstrategien während des Trainings, um herauszufinden, was für Sie am besten funktioniert.
- Erholungsstrategien: Integrieren Sie aktive Erholung in Ihre Routine, um Muskelverspannungen zu vermeiden und die Gesamtleistung zu verbessern.
Schlussfolgerung
Die Welt des Triathlons mag auf den ersten Blick überwältigend erscheinen, doch mit den richtigen Informationen und einer positiven Einstellung können Athleten aller Erfahrungsstufen Fuß fassen. Unser Glossar bietet Ihnen die notwendigen Werkzeuge, um das Triathlon-Jargon zu verstehen und in dieser spannenden Sportart erfolgreich zu sein. Mögen Sie viele Triathlons erfolgreich absolvieren und neue persönliche Rekorde aufstellen!
🧠 FAQ - Triathlon Jargon
❓ Was ist ein Brick Workout?
Ein Brick Workout ist eine Trainingsmethode, bei der zwei Disziplinen direkt nacheinander ausgeführt werden, um sich an den Wechsel zwischen Radfahren und Laufen zu gewöhnen.
❓ Was versteht man unter Tapering?
Tapering bezeichnet die Phase der Trainingsreduktion vor einem Wettkampf, um die Erholung zu maximieren und die optimale Leistungsfähigkeit zu erreichen.
❓ Was bedeutet DNS im Triathlon-Kontext?
DNS steht für Did Not Start und bezeichnet den Fall, wenn ein Athlet angemeldet ist, jedoch nicht am Wettkampf teilnimmt.
❓ Welche Rolle spielt die Hydration im Triathlon?
Hydration ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit im Triathlon, da sie hilft, den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt im Körper aufrechtzuerhalten.
❓ Was ist FTP und warum ist es wichtig?
FTP steht für Functional Threshold Power und ist ein wichtiger Leistungswert, der hilft, individuelle Trainingszonen für Radfahrer zu bestimmen.
❓ Wie kann man seine mentale Stärke im Triathlon verbessern?
Mentale Stärke kann durch Techniken wie Visualisierung, Atemübungen und positive Selbstgespräche verbessert werden, was besonders an Wettkampftagen hilfreich ist.